Rolling Pin Talks - Der Podcast über Helden aus Gastronomie und Hotellerie

Rolling Pin Talks - Der Podcast über Helden aus Gastronomie und Hotellerie

Folge #69: Multigastronom Josef Donhauser im exklusiven Talk

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Star-Caterer und Multigastronom Josef Donhauser über den Reiz hoffnungsloser Fälle, kopfschüttelnde Bankangestellte, 100.000 Essen pro Monat – und wie sein Unternehmen erst richtig zu wachsen begann, nachdem es plötzlich 85 Prozent seines Gesamtumsatzes verloren hatte.

Folge #68 - Von Gordon Ramsays Schützling zum Überflieger New Yorks: Markus Glocker im großen Talk

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Er gilt als „der Koch, der Österreich sexy macht“, wie eine Tageszeitung es vor Kurzem treffend formulierte. Markus Glocker macht das tatsächlich – und zwar nicht irgendwo, sondern in New York. Und auch nicht in irgendeinem Restaurant, sondern in seinem vor fast einem Jahr eröffneten neuen Restaurant – dem Koloman. Schon jetzt gilt es als eine der angesagtesten Adressen im Big Apple – und das nicht ohne Grund.
Dass das so ist, liegt auch am beeindruckenden Werdegang seines Hausherrn: Der gebürtige Oberösterreicher arbeitete unter Legenden wie Charlie Trotter in Chicago, unter Jhundertkoch Eckart Witzigmann in Berlin, unter Hans Reitbauer im Wiener Steirereck und machte dann vor allem als Schützling Gordon Ramsays in London und New York von sich reden. Als Küchenchef in Ramsays New Yorker Restaurant „The London“ erkochte er mit nur 27 Jahren zwei Michelin-Sterne – und eröffnete 2014 schließlich sein eigenes Restaurant, das Batard.
Damit holte auf Anhieb einen Stern und sicherte sich drei Sterne von der New York Times – ein ziemlich großes Ding im Big Apple.
Nach einer kurzen Auszeit durch die Corona-Pandemie eröffnete Glocker schließlich im September letzten Jahres das Koloman im Ace Hotel. Dort verbindet er meisterhaft, und auf zugängliche Art und Weise die österreichische Küche mit der französischen – und eines steht fest: Die New Yorker lieben es. Wie hat er das alles gemacht? Wie tickt New York gastronomisch? Wie hat alles begonnen? Und was hat es mit dem Schnitzel auf sich, das ihn zum Überflieger machte? Über all das und vieles mehr spricht Markus Glocker im großen Rolling Pin Talk!

Folge #67 Hubert Wallner im Talk„Die Zeiten von Gelees und Pürees mit 21 Handgriffen sind vorbei!“

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Wäre es nach seinem Vater gegangen, dann wäre Hubert Wallner heute Polizist. Glücklicherweise entschied sich der gebürtige Oberösterreicher aber gegen eine Karriere im öffentlichen Dienst und absolvierte die Hotelfachschule. Seine ersten Gastro-Erfahrungen machte der heutige Erfolgsgastronom im elterlichen Hotel Grüner Baum. Seinen kulinarischen Feinschliff holte er sich bei seinem Freund und Mentor Martin Sieberer im Trofana Royal. Weil ihm das südliche Flair mehr liegt als die Alpen, übersiedelte Hubert Wallner 2010 nach Kärnten und eröffnete das „See Restaurant Saag“. Damit feierte er große Erfolge: Vier Hauben und 18 Punkte im Gault Millau, Rolling Pin-Koch des Jahres 2019 sowie die Auszeichnung zum Gault-Millau-Koch des Jahres 2020 sind nur einige davon.
Nachdem das Saag Anfang 2021 schloss, eröffnete Wallner im Juni desselben Jahres sein neues Megaprojekt: Einen Fine-Dine-Gourmettempel der absoluten Spitzenklasse, sein „Gourmet Restaurant Hubert Wallner“ in Maria Wörth. Damit sicherte sich Wallner innerhalb kürzester Zeit erneut die kulinarische Pole-Position in ganz Kärnten: 18.5 Punkte im Gault Millau und viele weitere Auszeichnungen machen sein neues Restaurant zu einem der besten des Landes. Im großen Rolling Pin-Podcast verrät Hubert Wallner, wie es dazu kam, warum er sich mehr Konkurrenz am Wörthersee wünscht – und was die Wetterkapriolen an der Schönwetter-Destination Wörthersee trotz allem für Chancen bergen.

https://hubertwallner.com/

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Folge #66: „Das Essen sollte nicht nur schmecken, weil die Kuh Frieda hieß“ – Sophia Rudolph im großen Talk

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„Contemporary German Cuisine“, so nennt Sophia Rudolph ihre Küchenlinie. Eine Küche, die durchaus weniger deutsch ist, als sie klingt. Denn die gebürtige Berlinerin wuchs teilweise in Frankreich auf – und nicht nur das: Sie besuchte nach dem Abitur auch die Elite-Kochschule „Institut Paul Bocuse“ in Lyon. Als wäre das, zumindest unter kulinarischen Gesichtspunkten, nicht schon französisch genug, arbeitete sie dann in so prestigeträchtigen Restaurants wie dem Louis XV von Alain Ducasse oder auch dem Rutz in Berlin. Zum ersten Mal richtig reden machte sie von sich als Küchenchefin vom Restaurant Panama in Berlin.
Heute kocht sie im Lovis-Restaurant im Wilmina-Hotel, das im März 2022 seine Pforten öffnete. Dass sie nun auch dort ordentlich von sich reden macht, liegt nicht nur daran, dass das Wilmina-Hotel ein ehemaliges Gefängnis ist, sondern auch an ihrer beeindruckenden Küche. Eine Küche, die nichts hält von Schnickschnack und trendigen Exzessen, wie man sie in Berlin schon zur Genüge kennt. Sondern die voll und ganz auf den Geschmack geht. Im großen Podcast verrät Sophia Rudolph uns, warum sie lieber über das Kochen als über das Thema Frauen in der Spitzengastronomie spricht, was sie an deutschen Restaurants besonders nervt – und was ihre Küche so zeitgenössisch macht.

Folge #65: „Muss auch Weine einkaufen, die mir überhaupt nicht schmecken!“: Realtalk mit Sommelier-Ikone Aldo Sohm

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Man könnte Aldo Sohm vorstellen, indem man alle Preise auflistet, die er als Spitzensommelier in den vergangenen Jahrzehnten gewonnen hat. Machen wir aber nicht. Weil: viel zu lang. Fassen wir uns also kurz und sagen wir’s einfach so: Unter all seinen Trophäen und Medaillen ist auch jene des besten Sommeliers der Welt. Kein Wunder also, dass der gebürtige Tiroler heute einer der berühmtesten, schillerndsten und für viele in der Branche inspirierendsten Aushängeschilder der Spitzensommelerie ist.
Seit 2004 lebt er in New York und macht dort nicht nur als Chefsommelier des ikonischen Dreisterner Le Bernardin von sich reden. Nein, Aldo Sohm hat im Big Apple auch eine nach ihm benannte Weinbar, ist Bestseller-Autor, Weinmacher, Markenbotschafter – und, und, und. Im großen Rolling Pin-Podcast verrät Sohm, was Rennradfahren mit Spitzensommelerie zu tun hat, warum er manchmal die Welt einfach nicht mehr versteht – und was der größte Unterschied zwischen US-amerikanischen und der österreichischen Gastronomie ist.

Folge #64: Fabian Günzel: „Müssen endlich aufhören auf die alten Zeiten rumzuhacken!“

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Von Fabian Günzel kann man getrost behaupten: Er hat in den vergangenen zehn Jahren die Wiener Spitzengastronomie entscheidend mitgeprägt. Und das obwohl – oder vielleicht gerade weil? – er weder Wiener und schon gar nicht Österreicher. In der Nähe von Erfurt, damals noch DDR, geboren, fand Günzel über seinen großen Bruder schon in jungen Jahren den Weg in die Gastro-Küchen. Mit glühendem Eifer und geradezu brachialer Motivation schaffte er es unter anderem ins Hotel Adlon, zu Heinz Winkler oder auch Christian Jürgens – und landete schließlich in Wien. Dort machte er sich nicht nur als Silvio Nickols federführender Sous Chef einen Namen, sondern schließlich auch als Küchenchef des Restaurants Das Loft. Dort erkochte er auf Anhieb zwei Hauben, wurde auch Gault-Millau-Newcomer des Jahres 2016.
Seit Anfang 2018 zelebriert er nun in seinem eigenen Restaurant Aend im 6. Wiener Bezirk eine Küche, die sich auf ganz eigene Art und Weise kulinarischen Moden widersetzt, aber vielleicht eben gerade deswegen so am Puls der Zeit ist. Ein Stern im Guide Michelin, 18.5 Punkte im Gault Millau sprechen eine klare Sprache. Trotzdem ist und bleibt Günzel ein Unangepasster – und das mit Erfolg. Im großen Rolling Pin-Podcast verrät der Aend-Mastermind, wie Gastronomie ihn vom autoritären Elternhaus befreite, was ein Handschlag mit Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann für ihn bedeutete – und warum er überzeugt ist, dass Spitzengastronomie trotz allem eine blühende Zukunft bevorsteht.

Folge #63: "Darum haben wir eine ganze Generation von Köchen verloren"- Johann Lafer über Deutschlands Sternegastronomie

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Als „bekanntester Schnurrbart des deutschen Gastro-TVs“ wurde er schon bezeichnet, doch Johann Lafer ist viel mehr als das. Geboren 1957 in der Steiermark, machte er seine Kochlehre im Gösser-Bräu in Graz. 1977 führte ihn sein erstes Engagement in Deutschland ins Hotel Schweizer Hof in Berlin. Nach Stationen in Berlin und Hamburg wechselte er 1981 als Chef-Pâtissier in Eckart Witzigmanns Aubergine nach München. Ab 1982 übernahm Lafer dann im Le Val d’Or zuerst als Pâtissier und später als Küchenchef das Zepter und holte 1988 zwei Michelin-Sterne. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Silvia übernahm Lafer 1994 die Stromburg und unterzog die baufällige Burg einer kompletten Sanierung.
Im Mai 2019 verkaufte der Altmeister seine Anteile am Hotel sowie am Restaurant – und geht es seither zwar ruhiger, aber immer noch umtriebig an. Als einer der bekanntesten Köche im gesamten deutschsprachigen Raum ist Johann Lafer aber immer noch ein scharfer Beobachter der (heimischen) Gastronomie – und hält mit dieser auch nicht hinter dem Berg. Warum die deutsche Gastronomie mehr greifbare Vorbilder braucht, eine ganze Generation an Köchen verlorengegangen ist und was die Sternegastronomie von der Autobranche lernen kann – das und noch vieles mehr verrät Johann Lafer im großen Podcast.

Folge #62: Starkoch Alexander Herrmann: „Lasse mir Gastronomie nicht mehr kaputtreden!

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Viele kennen ihn aus dem Fernsehen. Dort ist er seit rund zwanzig Jahren regelmäßig als Fernsehkoch zu sehen, auch als Juror oder Moderator. Doch Alexander Herrmann ist mehr als das: Er ist nicht nur ein verdammt guter Koch, sondern auch einer der erfolgreichsten Gastronomen im deutschsprachigen Raum. Sein 2-Sterne-Restaurant im fränkischen Wirsberg zählt zu den besten in ganz Deutschland, daneben führt der umtriebige Franke seit 2017 in Nürnberg auch die beiden Restaurants Imperial und Fränk’ness.
Seit April dieses Jahres weiß man: In seinem Flagship-Gourmettempel in Wirsberg ist alles neu. Oder zumindest vieles. Das Motto lautet „grenzenlose Heimat". Dabei soll‘s um die kulinarische Eigenständigkeit der Region gehen. Food Scout und ein eigener Produktionsstandort inklusive.
Was bedeutet das genau? Wie ist es überhaupt dazu gekommen? Im großen Podcast sprechen nicht nur darüber. Sondern auch über seinen Zugang als Unternehmer in einer sich enorm verändernden Arbeitswelt und darüber, wie er die Zukunft der deutschen Sternegastronomie einschätzt. Übrigens: Es gibt auch etwas zu gewinnen – was genau, verraten wir an dieser Stelle nicht. Nur so viel: Es geht um die Rolling Pin.Convention in Berlin am 25. und 26. September in Berlin.

Folge #61: „Ich wollte nicht mehr den Frauendeckel verpasst bekommen“: Agnes Karrasch über ihren Film „She Chef“

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Agnes Karrasch arbeitet im abgelegenen Fine-Dine-Hotspot Koks auf den Färöer-Inseln – ist aber bald im gesamten deutschsprachigen Raum zu sehen. Und zwar im Film namens „She Chef“, der ab 18. Mai in die Kinos kommt. Der Dokumentarfilm, der bereits im Vorfeld für viel Gesprächsstoff sorgt, begleitet die 25-jährige Österreicherin auf ihre Lehr- und Wanderjahre durch drei der besten Küchen der Welt: in das bis vor Kurzem mit drei, mittlerweile mit zwei Sternen ausgezeichneten Vendôme nahe Köln, in den Molekularküchentempel Disfrutar in Barcelona und in die abgelegene Kulinariksensation Koks auf den Färöer-Inseln.
In einer sehr männlich geprägten Berufswelt findet die frischgebackene Kochweltmeisterin in diesen Küchen langsam, aber sicher ihren Platz, feiert Erfolge, erleidet Rückschläge – und lernt nicht nur viel über sich selbst, sondern auch darüber, was wirklich gute Küche (und Köche!) ausmacht. Im großen Rolling Pin Podcast erklärt Agnes Karrasch, wie es überhaupt zu diesem Filmprojekt gekommen ist, warum es ganz schön herausfordernd sein konnte, als Praktikantin in einer Sterneküche mit einem ganzen Kamerateam aufzukreuzen – und was es mit Rezepten als Bezahlung auf sich hat.

https://filminstitut.at/en/movies/she-chef

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Folge #60: Naturköchin Rebbeca Clopath

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Endlich einmal ein Gast aus der Schweiz in unserem Podcast – und was für einer. Oder besser: eine! Sie kurz vorzustellen, ist gar nicht so einfach – weil sie im wahrsten Sinne des Wortes aufs Ganze geht. „Naturküche“ nennt sie das, was sie macht- Das kann natürlich viel heißen. Bei Rebecca Clopath ist das aber wörtlich zu nehmen- Sie macht das, wovon so viele Spitzenköche insgeheim träumen – und kombiniert Landwirtschaft mit Spitzengastronomie. Im idyllischen Graubünden, genauer gesagt im beschaulichen Örtchen Lohn in der Schweiz, führt sie den Biohof Taratsch, einen Bio-Bergbetrieb auf über 1600 Meter.
Zwischen Landwirtschaft und Gastronomie findet da ein einmaliger Kreislauf statt, der seinen Höhepunkt findet in einem Konzept, das Clopath „Esswahrnehmung“ nennt. Was bedeutet das genau? Warum ist sie, anstatt in die Welt hinauszuziehen, zurück in ihr kleines Heimatdorf, in dem gerade einmal 60 Menschen leben? Und wie zukunftsträchtig ist ein so ganzheitliches Kreislauf-Konzept wie das ihre auch für die Gastronomie jenseits von Lohn? Über all das und vieles mehr spricht Rebbeca Clopath im großen Rolling Pin-Podcast. Und: Clopath wird am 22. Mai auch auf der Rolling Pin.Convention Austria in Graz auftreten – also schnell noch ein Ticket sichern unter: www.rollingpinconvention.at

https://rebecca-clopath.ch/

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Über diesen Podcast

In den "Rolling Pin-Talks" sprechen der Rolling Pin Founder und CEO Jürgen Pichler sowie Redakteur Lucas Palm mit den spannendsten und erfolgreichsten Köchen, Gastronomen, Hoteliers, Sommeliers, Barkeeper… über ihr Leben, Trends, und Erfolgsgeheimnisse. Persönlichkeiten ganz persönlich.

von und mit Jürgen Pichler & Lucas Palm

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