00:00:04: Ich
00:00:24: begrüße jetzt den Stefan Wiesner bei mir.
00:00:26: Stefan gehört zu den eigenständigsten Köchen im deutschsprachigen Raum, bekannt wurde als Hexer aus dem Entlebuch.
00:00:33: doch hinter dem Etikett steckt weit mehr als eine ungewöhnliche Produktwelt.
00:00:38: Über Jahrzehnte hat eine völlig eigenekulinarische Sprache entwickelt mit Zutaten, Aroma und Denkweisen.
00:00:43: Die lange außerhalb dessen waren das in der Spitzen der Astronomie weil es erstrehmenswert galt.
00:00:48: Während viele Küchen trennsfolgen entstand bewissene Handschrift die sich konsequent aus seiner Umgebung, der Wahrnehmung oder Neugier entwickelt hat.
00:00:57: Die spannende Frage ist deshalb nicht was er kocht sondern wie man den Mut entwickelt über Jahrzehnter den eigenen Weg zu gehen.
00:01:04: Stefan wann hast du zum ersten Mal gespürt dass du anders kochen willst?
00:01:08: Als Deine Kollegen?
00:01:11: Vielleicht, da war ich noch.
00:01:14: Ich habe ja, ja, neunzehntundertneinundachtzig angefangen.
00:01:20: Neunzehnhundertvierundneinzig hab' ich zwölf Gomio gekriegt und ich habe die zuerst zurückgebracht und dann gesehen, du brauchst nicht.
00:01:28: und dann habe ich doch geschrieben gesagt Ja vielleicht ja nehme ich sie mal Und so hat's eigentlich ein bisschen angefangen.
00:01:37: Aber das Restaurant war ja meinen Eltern und ich hatte eigentlich eine schwere Zeit, weil das Restaurant runtergekommen war.
00:01:45: Es war eine Küche mit Holz und ich habe alles eigentlich flott gemacht.
00:01:50: Ich habe eigentlich immer gekrempft mit Geld.
00:01:52: Wir hatten nicht mehr Geld zu sorgen – meine Ex-Frau und ich.
00:01:57: Meine Eltern haben es uns nicht leicht gemacht.
00:02:00: Eigentlich das Haus so verkauft, dass sie ihre Rente hatten damit und das war sehr teuer.
00:02:05: Und wir konnten uns nicht so entwickeln wie wir wollten.
00:02:09: Dann habe ich natürlich angefangen einfach mit Ideen Snacks und so und ich war eigentlich auch sehr beliebt bei der Bevölkerung.
00:02:17: aber es hat sich dann halt mit der Zeit geändert.
00:02:20: die Vereine hatten eigene Lokale und das haben Pizzas auch andere Besse gemacht.
00:02:25: oder haben Sie das Gefühl gehabt?
00:02:29: So war es etwa.
00:02:31: Zwei Tausend ging gar nichts mehr, ich war kurz vor dem Konkurs.
00:02:36: Ich habe vorher schon ein bisschen immer gekocht und hatte Freude speziell für Gurme zu kochen aber einfach so.
00:02:46: Und dann war ich kurz vor der Konkurse und dann ist auch so.
00:02:51: viele haben mich kopiert und dann habe ich eigentlich gesagt das geht gar nicht!
00:02:58: Dann habe ich angefangen meine Sprache zu sprechen.
00:03:01: Ich habe gesagt, alles was die anderen verkaufen, verkaufe ich nicht mehr.
00:03:04: Ich weiß es gar nicht.
00:03:07: Weißt du noch was das erste Gericht war?
00:03:09: Dass du in deiner Sprache gekauft
00:03:11: hast?
00:03:11: Ja also eines der halben Worte.
00:03:15: Ich hab ja von meinem Vater gelernt Würste zu machen und ganz früh schon als Kind.
00:03:22: Und so habe ich einfach Vaters Wurst genommen und habe die ein bisschen kleiner abgedrückt.
00:03:28: Und hab die dann in Barolo gegart, und dann meist gebraten.
00:03:34: Dann hatte ich Blattgathe, also auch zu einem zwanzig Grad, und da habe ich die vergottet.
00:03:39: Und dann habe ich noch, glaube ich, Trüffel drauf gesetzt worden.
00:03:52: Ja das war... ging dann durch die Decke.
00:03:55: Wie
00:03:55: hat es geheissen?
00:03:56: Ich weiß nicht
00:03:57: mehr.
00:03:58: Ich habe so viele Gerichte gekocht und ich koche nie das Gleiche.
00:04:04: Also ja, ich hab dann angefangen natürlich mit der Natur zu kochen und habe auch das gefördert mit Bauern und Sohnen.
00:04:13: Das habe ich dann gemacht aber dann kam irgendwo der Stefan noch mal raus.
00:04:19: Ja, das heißt auch heute mir reicht es nicht einfach die Natur zu kochen.
00:04:25: Das ist für mich heute kommunaler und sagen, ah ich habe da und da und die Milch kommt von da und der Kuh kommt vom da und so.
00:04:32: Aber ich hab dann angefangen halt mein Inneres und ich war eigentlich sehr dumm in der Schule und ich hatte Legas Dni und ich arbeite mit Bildern und nicht... Ich kann nichts etwas durchlesen und dann saugst du Stefan Sassuz gewesen?
00:04:50: Weil ich seine Weiß nicht!
00:04:52: Aber wenn ich Bilder sehe oder Filme oder so, dann kann ich das.
00:04:56: Ich habe ein sehr gutes Vorstellung.
00:05:00: Ich kann Räume anders einrichten, Farben auswechseln, Häuser, was geht alles?
00:05:06: Ja und dann habe ich angefangen Themen zu kochen.
00:05:12: Das Extremste, was ich gekocht hab ist Alexander Nikolaj Skriabin.
00:05:17: Er ist ein brussischer Komponist L'Aboème du Feu, der hat den mystischen Akkord.
00:05:26: Der mystische Akkort sind sechs Döne, drei Viertel halb Dönen, kannst du nicht sehen.
00:05:33: Und jeder Ton hatte eine Farbgebung gehabt.
00:05:36: Das ist die Klaviatur der Farbe und das heißt, jeder Ton hat deine Farbe.
00:05:40: So habe ich dann jedes Gericht in dem Farbton gekocht und aus dem Gericht wieder den Ton gespielt.
00:05:49: Wann war das in etwa?
00:05:53: Jedenfalls habe ich gemerkt, dass das ein bisschen zu viel des Guten war und die Gäste mich dann nicht verstanden haben.
00:06:01: Und dann habe ich dann halt geguckt wie sie mich verstehen.
00:06:07: Ich muss deine Sprache entwickeln.
00:06:10: Nebenbei habe ich auch gelernt mit Steinen zu kochen Steinen pulverisieren, Edelsteine, Edelsteine räuchern und so weiter.
00:06:19: Ich habe gelernt mit Bäumen zu arbeiten, ich arbeite mit Bäume.
00:06:24: Ich hab auch mit der Pflanzenwelt, mit der Tierwelt und ich kann mit Leder kochen, mit Strom alles was eigentlich jedes Element kochen.
00:06:33: Und durch das kann ich natürlich auch Geschichten erzählen.
00:06:37: oder denn ich habe Fasil See gekocht.
00:06:40: Das ist ein türkischer Pianist-Komponist.
00:06:44: Und den Black Curve, wenn man in die Sensorik besteht zu kochen ist.
00:06:52: eine Sensoriksensorik besteht aus Texturen und Aromen.
00:06:56: Die geben wieder Akkorde, so kannst du an drei, vier, zehn oder fünfzehn Akkorden.
00:07:02: Viele Akkorder sind einfacher zu kochern als weniger.
00:07:06: Die Rumenköche machen immer viele Akkorden.
00:07:09: Und dann, wenn du natürlich jeden Gang viel Akkorde setzt, dann hast du Überflug.
00:07:13: Also dann kannst du es nicht mehr aufnehmen und das ist mal das Problemen alles zufrieden ist.
00:07:20: Aber Akkord kann man mit der Musik spielen.
00:07:25: Dann gibt's Hochdöne und Tiefdöner.
00:07:27: Hochdölner ist die Zitrus- und so.
00:07:29: Thailandische Macht, TiefDönen ist ein Marokkanischer Markt Okay.
00:07:33: Und dann kannst du eigentlich dann... Also
00:07:35: jedes Gericht dazu, also jede Zutat hat wieder nicht so geordnet?
00:07:38: Ja.
00:07:39: Aber hattest du am Anfang wenn du sagst okay du willst das jetzt alles nicht mehr da gibt es dir die sagen dort gibts die Pizza besser und so weiter Dann ist das ein wahnsinnig mutiger Schritt den du besetzt hast.
00:07:51: Ja
00:07:51: auch.
00:07:51: Das macht das immer.
00:07:52: Aber hast du gesagt ich gehe da jetzt Hopp oder Drop rein?
00:07:56: Genau.
00:07:57: Und wenn's das nicht isst, dann ist es was ganz anderes?
00:08:00: Ja, das habe ich so gemacht.
00:08:02: Und dann kamen Gäste zu mir und sie sagten, Stefan, du machst so toll.
00:08:07: Mach doch ein Buch!
00:08:08: Und die sind dann eigentlich... Ich habe einen Mönig geschrieben, ich war in der Tuscane den Ferien und dann gingen auch die Frauen immer hin und her.
00:08:20: und dann hab' ich einen Mögen geschrieben, hab' einem Wirchen getrunken und war so in einem Strandrestaurant.
00:08:28: und dann habe ich das Bikini Fütterli genannt.
00:08:32: Und dann mit diesem Bikini-Füdderli waren die zum AT Verlag gegangen und gefragt, darf Stefan ein Buch machen?
00:08:39: Da haben die gesagt ja aber halt nicht Bikinifüderli sondern das heißt dann hieß es nachher Baden-Ixen.
00:08:49: Das Buch ist Goldholstein habe ich jetzt im Jahr two thousand and three ausgegeben.
00:08:55: Es war das beste Schiefbuch in deutschen Sprache auf der Welt.
00:09:02: Jetzt aber wieder zu den Menüs, dann habe ich angefangen.
00:09:06: Ich habe zum Beispiel auch alles gekauft was mich interessiert hat nicht was die Leute waren sondern...
00:09:13: Was
00:09:13: ist der Wort?
00:09:14: Ich habe zb Josef Beuys gekocht.
00:09:18: Beuies Sohne Wut ist wie ein Hase ohne Ohn.
00:09:20: Die Schwarze Christe habe ich gekrocht, die Grüne Partei habe ich gemacht, den Niddles of Christmas Tree und der Elephantmen und alles so gesagt.
00:09:32: Dann habe ich aber auch Dada gekocht.
00:09:36: Da ist die Gabriele Voltaire im Zürich und das ist so die Migration, Krieg und das Kindliche.
00:09:46: Ich sage es dann später aus, ich habe ja konstruziert und ich sage immer behaltet das Kinder oder das Leben, das Verlieren wir und das Kinder muss bleiben.
00:09:58: Jedenfalls habe ich dann Dada gegrocht.
00:10:01: Dann habe ich auch die Futuristen gemacht, in den Jungen von der Faschismus.
00:10:07: Damals haben wir also Marinetti, die wollten den Weizen abschaffen und die Futuraristen mit Hilfe des Mosulins gab es dann zu einem Bisschen Faschesmus.
00:10:19: Aber sie waren Hammer!
00:10:22: Aber du sagst, du machst das für dich.
00:10:23: Aber prinzipiell ist es ja immer wichtiger geworden zu Gerichten und Geschichten zu erzählen.
00:10:30: Damit ich einfach ein Thema hatte... Ich kann dir nicht einfach sagen Scheiße!
00:10:35: Das Zieglein kommt von da an.
00:10:37: Das
00:10:38: ist dir zu wenig?
00:10:39: Ja.
00:10:40: Ich habe auch das Parfüm gekocht von Patrick Süßkind.
00:10:45: Ich hatte dreizehn Essenzen und ich habe jeden Gang gab es eine Essenz und am Schluss ging die Gäste mit dem Süßkind-Parten nach Hause.
00:10:54: Was war die positivste Reaktion, die du gehabt hast?
00:10:58: Also natürlich Süßkind, weil...
00:11:01: Das kennt ihr da!
00:11:02: Nein auch ältliche Kriegendengeschmack wieder.
00:11:06: Es waren gar Corona Zeit.
00:11:08: Ah okay.
00:11:09: Und sie hatten einige haben wieder durch das Sie das essen die Essenz.
00:11:17: das Gedächtnis kam zurück.
00:11:20: Das war eine bewusste Entscheidung, auch die das Zusammenspiel?
00:11:23: Nein, in der anderen Seite
00:11:23: gesehen gegeben.
00:11:25: Ja ich habe Bauhaus gekocht und Formen, Baustoffe und Farben gemacht.
00:11:39: Ich habe den Paracelsus gekochen in den Elementen, den Temperamenten.
00:11:43: Ich hab den Paraselsus in der Astrologie gekauft.
00:11:47: Planet hat eine Pflanzenwelt, Steinwelt, Metallwelt gemacht.
00:11:52: Aber du hast gesagt, in der Anfangszeit gab es dann immer Leute im Dorf die das Gleiche gemacht haben?
00:11:58: Ja,
00:11:58: dann nicht mehr!
00:11:59: Sagst du jetzt, dass du unkopierbar bist weil du einfach immer einen Schritt voraus bist?
00:12:05: Das ist ein bisschen zu eigenlob, aber es ist schon so.
00:12:09: ich bin schon immer mit meinem Weg gegangen und ja... Es ist schon Natürlich, mein Problem war dann, ich wollte eine Schule bauen.
00:12:23: Eine höhere Fachschule für Köche und eine Universität.
00:12:27: Wo wartest du das gar?
00:12:28: In wo ich wohne in Eklipu.
00:12:32: Und ja die Nemerverbände, das war Gastronion und der Kofferband, die wollten das haben.
00:12:41: Das wäre ein Projekt gewesen für neunundzwanzig Millionen.
00:12:45: Und die Geberverbände Gastro-Swiss und Hoteliverein, die wollten das nicht.
00:12:50: Die haben das Art bekämpft... ...und ich hatte zehn Jahre gekämpfte und dann habe ich eigentlich alles verloren.
00:12:57: Ich hab dann meine Restaurant verloren, ich habs verkauft weil ich musste ja eigentlich für die Schule da sein.
00:13:04: Ja, ich habe meine Frau mich eingeschieden.
00:13:10: Ich hatte eigentlich nichts mehr und vor drei Jahren habe ich dann wieder nachher angefangen.
00:13:15: Haben sie es abgelehnt, weil's ihnen nicht in ihr Schema gepasst hat?
00:13:20: Die Schweiz ist halt kompliziert.
00:13:23: Sesselkleber, die Alterswissen klebt immer noch über Jahre und wenn dann der geht, kommt wieder ein Kleber.
00:13:32: das ist furchtbar.
00:13:35: Sie hatten das Argument war ich nehme Ihnen noch die letzten jungen Köche, die aus der Lehre kommen weg Weil die wollten alle in meiner Schule, weil wir haben eine Unfrage gemacht und um den Kälchewolten in die Schule.
00:13:50: Es
00:13:50: ist natürlich... Schweizer sind vielen Dingen sehr konservativ.
00:13:54: Ja, dann
00:13:54: sagen sie, die nehmen uns direkt und dann akademisiert für Köche.
00:13:58: Aber
00:13:58: wahrscheinlich wenn du zum Beispiel in Schweden oder in Norden, in dem Himmel gehört hast, hättest du die Schule bekommen?
00:14:05: Die Schule war ja, ich habe einen Schlüssel dabei das kannst du dann sehen.
00:14:10: Ich hatte die Schule mit drei Tausend einhundert Stunden.
00:14:13: Mit Permakultur, der Kreiswirtschaft und eigentlich alles von den Bienen bis Alleslernen, die jungen Köchen.
00:14:23: Und ich sage heute vielleicht auf der Bühne zum Beispiel Wasser.
00:14:28: Alle machen überlegen nicht.
00:14:33: Die nehmen einfach Wasser aus der Leitung!
00:14:35: Und scheiß egal, wie du jetzt in Shanghai oder irgendwo oben in Shanghai hast.
00:14:40: Du kennst das Wasser, wo vielleicht noch Koks drin ist oder in Zürich und Babypillen und was halt immer.
00:14:48: Aber da fängt das Kochen an!
00:14:50: Das gibt Quellwasser, das gibt Moorwasser, es gibt Flusswasser, Bachwassersäewasser, Meerwasser, Grundwasser, Regenwasser... Alles?
00:15:00: Und dann kannst du anfangen von da an zu kochen.
00:15:04: Das ist deine Basis?
00:15:06: Ja, das ist das Verständnis wo es anfängt.
00:15:09: Und dann musst du eigentlich über jedes Tier Bescheid wissen.
00:15:12: Die Kuh aber nicht nur die Kuh selber wie sie gebaut ist sondern wie sie gehalten wird was sie frisst was sie so fressen Sie eigentlich nur Gras und Höhe Aber sie wird mit Kartoffeln mit Zucker rüben mit Getreide vollgestopft.
00:15:27: das stimmt nicht mehr weil die Kuch ist eigentlich nur gras und höhe.
00:15:32: Und das habe ich aber auch die Crew gekauft.
00:15:34: Ich habe die Crew thematisiert und auch zeigt, um ganz viele Sachen gekauft zu haben.
00:15:41: So habe ich das verstanden.
00:15:42: Ich war ja auch krank.
00:15:45: Ich wollte halt nicht mehr auf der Welt sein, weil es mir alles zu viel war.
00:15:49: Ich wurde nicht mehr verstanden, ich hatte Corona und alles Geld gezogen und dann wollte ich nicht mehr da sein.
00:15:57: Dann hab' ich Ayurveda entdeckt, habe auch das Melnetan nach Aduetta gekocht und nebenbei ein Buch geschrieben.
00:16:08: Aber wie hast du dich aus diesem Strudel rausgezogen?
00:16:11: Ja eben mit Adueta.
00:16:13: Und nicht wieder raus.
00:16:14: Wie bist du darauf gekommen?
00:16:16: Ja einen Gast war bei uns und haben mir das erzählt.
00:16:19: und so bin ich dann wieder draußen.
00:16:21: und jetzt hab' ich das Verständnis auch wieder, dass die Menschen, du kannst Blumenkohlesen nicht, nicht?
00:16:34: Das heißt eine Pitta, der hat Völmarsch.
00:16:39: Der darf nicht scharf
00:16:41: essen.
00:16:43: Wenn er scharf ist, dann macht das sich kaputt.
00:16:45: und da fängt es schon an wenn das Kind am Tisch sagt Mama ich mag den Blumenkorn und du sagst ne deswegen gegessen.
00:16:54: Und dass es das vielleicht am zwanzig Ernte und es ist falsch Hätte das Kind gesagt, Mama der Blumenkot tut mir nicht gut.
00:17:07: Dann hättest du gesagt okay lass es sein.
00:17:09: Aljuveda zum Beispiel sagt ja auch... Man kann zu viel Wasser trinken.
00:17:14: also das heißt jetzt nicht dass Wasser immer gut ist weil das kommt immer auf den Typen drauf an.
00:17:20: Das heißt du hast dich ein bisschen...
00:17:23: Ja ich habe dann Alben da gibt's ja das Agni und dort gibt die Derasas.
00:17:27: und die Rasas kannst Du wieder In die Küche, weil in der Küche immer das Säure spielt.
00:17:34: Die Schärfe, die Bitterness und die Süße sind ein Spiel mit den Sensoren, mit den Texturen.
00:17:40: Und da sind sie auch so aus.
00:17:41: Du kannst wieder herren und bittern und scharfen und alles.
00:17:45: das geht doch wieder zurück.
00:17:47: Aber nochmal auf den Mut zu kommen, der auch mit einem Michelin Stern ... belohnt worden ist.
00:17:55: Hat er das was bedeutet oder?
00:17:57: Ja, Michelin beträgt mir schon viel.
00:17:59: Ich war ja auch von Adrián Ferdá im Madrid-Fusion.
00:18:05: ich war eingeladen in Alligante wo nur die Spanier sind.
00:18:09: da hatten sie mich schon eingeladet und da habe ich gedacht Stefan du schaffst den zweiten Sternen und ich hab ihn nicht geschafft weil ich zu speziell bin wenn Köche kommen die halt gewohnt sind, Kaviar zu essen und so.
00:18:29: Und ich koche z.B.
00:18:32: spagierische Kochkunst oder monotypische Kochkunste.
00:18:36: Das sind Wörter die kennen die alle nicht.
00:18:39: Spagierig ist körpergeistend diese Inne das ist ja Frascherung, Destillieren, Fermentieren alles das Zeugs und dann wenn das zusammen kommt ist eigentlich die spagirischen Kochkunste auch da.
00:18:50: Es ist viel mehr Kraft.
00:18:53: Aber hast du auch ein bisschen den Eindruck, dass es bei vielen Köchenbetrieben die Angst vor Ablehnung ist, warum sich viele nicht trauen ihren eigenen Weg zu gehen?
00:19:06: Die haben halt nicht den Mut.
00:19:08: Sie haben halt Angst, Gäste zu verlieren.
00:19:12: Ja!
00:19:14: Aber dadurch werden sie auch ein bissel austauschbarer und austausachbar...
00:19:20: Ja, natürlich.
00:19:22: Ich spreche von den vier Tiefen.
00:19:26: Die erste ist die Authentzität.
00:19:28: Man muss die Authenzität finden aus einem Koch und seiner Persönlichkeit sein.
00:19:34: Wenn er kocht wie andere, geht man zu einem Spitzenkoch zum Beispiel in der Schweiz-Gaminada raus in ein Restaurant und kocht genau gleich.
00:19:43: Das geht nicht.
00:19:44: Es geht schon!
00:19:46: wird akzeptiert, aber die müssen ihren Weg finden.
00:19:49: Und wenn sie dann vielleicht noch zehn Jahre später haben, haben Sie den Weg gefunden.
00:19:53: Du kannst zuerst nicht ganz den Mut haben eignen du musst immer zuerst dich so wie ablösen von was du gelernt hast.
00:20:03: Aber
00:20:03: wenn du auch deine Schule angesprochen hast es wollten ja viele sein wie Stefan Wiesner.
00:20:08: Nein, nein, aber diese diesen Mut...
00:20:13: Wollten
00:20:13: viele eigentlich schon mal schauen, ob sie nach
00:20:16: Hause gehen können?
00:20:16: Die Schule wäre ja so gewesen.
00:20:18: Als man alles von Grund Käse, Kaffee sei es Bier, Destillation sei es Würste oder sei es alles.
00:20:27: Also alles hätten die gelernt auch Orangerie oder Gemüse am Pflanzen, Kräuter... Alles von Grund auf!
00:20:38: Das wäre eigentlich meine Idee gewesen.
00:20:40: Und die Bienen und alles, dass sie das Verständnis haben zu der Natur wie die funktionieren.
00:20:46: Dann erst kannst du eigentlich kochen vorher nicht.
00:20:48: wenn du den Plastik aufmachst und der Beutel und das dann hast du das verständnis.
00:20:53: Du musst wissen wie die Tiere leben, wo die Pflanzen wachsen und so.
00:20:58: Ich hätte auch gedacht, dass die Leute nachher, weißt du heute muss du ja Pilz kontrollieren lassen aber die die ausgebildet sind dürfen Pilze finden und gleich servieren.
00:21:10: Wie groß ist dein Team in der Küche?
00:21:12: Ich habe drei Klöcke.
00:21:15: Ist es schwierig, Hälfte zu finden die genau dementsprechend was du lebst?
00:21:24: Ja also schwierig mittlerweile nicht mehr weil natürlich ich habe das Restaurant Mysterion aufgebaut.
00:21:34: Wir haben keine Sponsoren, die uns Geld geben mit Zähnen und so weiter.
00:21:38: Ich muss mit den Leuten Geld machen unter Probe.
00:21:42: Alles muss funktionieren!
00:21:44: Und ich bin sogar soweit, dass ich heute die vier Tage Woche arbeite.
00:21:51: Nur ein Service.
00:21:52: Wir arbeiten vier Serbisse in der Woche sonst nichts.
00:21:58: Ich verzichte auf meinen Einkommen also wenig, das wird eigentlich alles bezahlen Aber ich kann nicht verlangen, was ich eigentlich möchte.
00:22:10: Weil ich muss ja immer ein Kompromiss machen.
00:22:12: Weil wenn ich meine innere Rauslasse und meine Perfektion dann könnte ich nicht mehr leben.
00:22:21: Und jetzt nicht mehr.
00:22:23: Das sind die Arme!
00:22:26: Ich muss einen Weg finden meiner Perfektion zu reduzieren.
00:22:31: also das mach' ich um dass es passbar ist.
00:22:34: Aber wenn ich jetzt deine Schule hätte, dann müsste ich alles so.
00:22:38: Und natürlich, wenn ich wieder auf die Schule anspreche... Dann sind das dann Schüler, die gehen nicht aus auf die Welt!
00:22:46: Aber deine ist einem Spital, anders im Altersheim, anders in einer Kita oder anders im Restaurant, sieh'n nicht alles gut mit Köpfe.
00:22:55: Und auch die Idee wäre dann, dass es einen Franchisein gäbe Österreich, Deutschland überall.
00:23:04: Und auch ich wollte mit San Sebastian, mit Martinus und Peru und mit allem so wie eine Drehscheibe machen dass der Student von dort da kann und der da das Austag.
00:23:20: Das war meine Idee.
00:23:20: Einfach ein bisschen die Welt öffnen?
00:23:26: Ja natürlich Meistens sind auch die Weltgesundheit, weil wir Köche sind Vorbilder.
00:23:33: Und wenn wir auch ein bisschen im Kopf haben dann ist das ja, die sind Vorwilder, also machen die anderen das nach und eigentlich wird das Volk vielleicht ein bisschen gesündert.
00:23:49: Wie sind denn die Reaktionen deiner Umwelt, deines näheren Umfelds gewesen?
00:23:54: Wie du gesagt hast ich gehe jetzt einen ganz anderen Weg.
00:23:58: Ja also meine Region kommt nicht dessen freizelt aber sonst nicht mehr.
00:24:05: Aber ich habe oben so zwei Typen.
00:24:10: Also eines ist ein Tagesrestaurant das ist der, vierundzwanzig Stunden da haben sie so Kleinigkeiten, die sie aus der Vitrine nehmen können für Biker und Wanderer.
00:24:20: Weil ich bin auf tausend hundert Meter.
00:24:24: Das ist dein Teil oder das ist seine Dienstleistung.
00:24:27: aber dann habe ich die Werkstatt und die Werkstadt habe ich zehn Kurse, die ich anbiete.
00:24:34: Ich habe Holzkurs, dass ich zeige, wie wir Bäume zu arbeiten, ich habe Alchemistisches... kochen ab dem Feuerling.
00:24:41: Ich habe Hurskurs, ich habe Kräuterkurse, das ist die Ladferimentation, Maserationskurse, aber Kaffeebrot und Schokolade, wir haben eigentlich Schokoladerie.
00:24:53: Mein Sohn macht Messer, wir hatten noch keine Messer
00:24:55: im Werkstatt.
00:24:58: Und dann hab' ich eine kleine Schule gebaut, also das ist der Werkstatter.
00:25:02: Dann gibt's einen Werkstattenmönig, fünf Genner für... Das wird alles auf Holz gekocht.
00:25:11: Und dann das Gurme, das ist ein neuen Geld.
00:25:15: Das wird auch alles auf Holz, weil der Vermieter macht uns nichts und ich habe eine Küche die kann man nicht mehr kochen.
00:25:22: so hab mir gesagt okay wir gehen raus kochen draußen kochen.
00:25:27: Wir sind eigentlich das einzige Gurme-Restaurant des Schweiz dass noch mit Holz gekauft.
00:25:34: hast du irgendwie schon eine Vision, eine nächste Vision?
00:25:38: oder sagst du das habe ich noch nicht?
00:25:40: Das möchte ich aber.
00:25:41: Ja jetzt ist so dass das Mysterium da hab' ich auch Studenten aus der ganzen Welt und die müssen wir drei Monate bezahlen.
00:25:55: Nicht ich bezahle sie sondern Sie müssen mich bezahlen.
00:25:58: Sie zahlen tausend Franken für drei Monate kriegen Kostenloschie, müssen arbeiten wie andere auch.
00:26:05: Aber sie können dann lernen haben.
00:26:07: so ein Programm muss ich das, dass wir betreuen die auf.
00:26:12: Das macht die Ramona, die betreut die und dann haben die eigentlich dann gelernt und das müssen nicht Köche sein.
00:26:19: Das kommt IT, das sind Architekten, das ist der Verschiedene Becker-Köcher.
00:26:25: Einfach
00:26:26: die eine komplett neue Welt einfach.
00:26:28: Und so?
00:26:28: Ich habe eine kleine Schule!
00:26:31: Aber jetzt ist es so, der Vermieter macht mir nichts.
00:26:34: Er geht langsam alles kaputt heizen und alles macht nix.
00:26:39: Und wir haben gesagt bis Ende siebenundzwanzig und dann verlasse ich das wieder.
00:26:46: Ich werde aber pensioniert und ich suche eine neue Herausforderung
00:26:51: In der Schweiz?
00:26:52: Ich weiß es nicht.
00:26:53: Ja, irgendeine neue Herausforderungen.
00:26:56: Ich bin im Alter und doch kann nicht aufhören, aber schon so wie ich es jetzt habe.
00:27:03: Ich arbeite dreieinhalb Tage und dreiundhalb Tage habe ich gerade.
00:27:09: Aber gibt es einen Wunsch-Traum?
00:27:11: Ich weiß
00:27:11: nicht, das kann man nicht sagen.
00:27:13: Jetzt kam ein Hartmann... Es ist eine Firma der macht Ursmaschinen und er war bei mir essen und da war er so begeistert.
00:27:21: Er hat gesagt, er kriegt mir eine Ursmachine also eine Tolle, also ein Vakuum-Fünder, weißt du, so viel.
00:27:29: Dreißigvierzigtausend Und jetzt weiß ich nicht, ist das so ein Wink?
00:27:33: Das heißt, Stefan mag's.
00:27:34: Dann
00:27:38: lass uns überraschen!
00:27:41: Wunderbar!
00:27:41: Lieber
00:27:42: Stefan, ich danke dir vielmals!