00:00:04: Herzlich willkommen bei Rollin Pin Talks,
00:00:06: dem inspirierenden Podcast mit den spannendsten, schrägsten, kreativsten, erfolgreichsten Menschen
00:00:13: aus der
00:00:14: Gastronomie und Hotelerie.
00:00:24: Ich begrüße jetzt den Josef Tonhauser bei mir.
00:00:26: Er erzählt zu den erfolgreichsten Gastronomie-Unternehmen Österreichs.
00:00:30: mit der DONGO hat ein Unternehmen aus dem Boden gestampft, das heute weit über klassische Gastronomie hinausgeht von Rail Catering über Erdbord-Launches bis hin zur Großveranstaltung und Hospitality Konzepten.
00:00:41: was in der älterlichen Konditorein Kirchberg am Wechsel begonnen hat entwickelt er sich zu Österreichs größtem privat geführten Gastro- und Cateringsunternehmern.
00:00:50: Josef Donhauser wurde auch von Hohling-Pin, im Jahr zwanzig-einundzwanzig zum Lassenau eines Jahres gewählt.
00:00:55: Während viele in der Astronomie in Tischen, Menüs und Restaurants denken, denkt er seit Jahren in Systemen, Marken, Menschen und Wachstum.
00:01:02: Und die Frage, die uns heute begleitet ist wie groß darf man denken?
00:01:07: Joseph, wenn du heute auf die Donbuk
00:01:09: blickst
00:01:10: gab es da je einen Masterplan oder ist vieles davon auch unterwegs entstanden?
00:01:19: Ganz klar, es gab nie einen Masterplan und das ist alles unterwegs entstanden.
00:01:27: Das hätte ich auch gar nicht planen können oder war auch nicht absehbar und ich habe dann erst im Nachgang gelernt wie das im Fachchakor heißt nämlich das Prinzip von Serendipity also der Serendippitätsprinzip wo der Weg entsteht.
00:01:45: im Gehen und im Tun entstehen Dinge, an die man gar nicht gedacht hat.
00:01:49: Alle großen oder nicht alle, aber viele grossen Erfindungen wurden so gemacht.
00:01:55: Amerika wurde so entdeckt, Penicillin wurde so erfunden, Viagra Posted.
00:02:04: also da gab es nie einen Masterplan dahinter sondern im Tun sind großartige Dinge gestanden.
00:02:15: Aber wann war für dich das erste Mal klar, dass aus einem Betrieb ein Großunternehmen werden kann?
00:02:26: Ich glaube, das habe ich nicht mit.
00:02:28: Das ist irgendwie schlecht passiert.
00:02:32: Ich sehe mich auch gar nicht als Großunternehmer und ich kriege alle Panik wenn wir auch intern Strukturen bauen die Konzernen ähnlich ausschauen weil ich das zutiefst verabschiede.
00:02:51: Ich fühle mich nicht als Großunternehmer, ich fühl mich schon gar nicht als Konzern auch wenn wir viele Mitarbeiter haben oder ich versuche das Unternehmen noch so zu führen und zu leiten wie eine Putik.
00:03:08: Wie viel Mitarbeiter hast du inzwischen?
00:03:11: Ja, zwei Tausend drei Hundert ist vielleicht solch alles als ein Maßstäben Unternehmensgesetz, sozusagen kein Betrieb mehr und keine Politik mehr.
00:03:23: Aber es fühlt sich doch noch so an.
00:03:25: Okay aber es bringt natürlich wenn man so viele Mitarbeiter hat natürlich auch eine extreme Verantwortung den Mitarbeitern gegenüber.
00:03:34: mit.
00:03:36: Wie gehst du damit um?
00:03:38: Hast du das auch im Gehinen entstanden dass man das lernt wie das funktioniert?
00:03:45: Ja, irgendwann ist die Zahl der Mitarbeiter dann ob das jetzt tausend oder zweitausende oder fünftausend sind im Verantwortungsgefühl gleich.
00:03:59: Ich bin mir dessen schon bewusst aber es ist nicht allgegenwärtig so dass ich nachts nicht schlafen kann sondern versuche ohnehin das Beste zu geben.
00:04:11: und wenn das nicht reicht Dann habe ich mir keinen Vorwurf zu machen, insofern kann ich mit einem Verantwortungsbewusstsein dann ganz gut gehen.
00:04:22: Aber wenn man jetzt so ein bisschen auf die aktuellen Firmenzahlen auch blickt oder auf den Auftrag gegeben hat... Airport Lounge usw.
00:04:34: Was würdest du in deiner Karriere als dem wichtigsten Schritt bezeichnen?
00:04:38: Das muss jetzt nicht unbedingt einer der Letzten sein, wo ich sage da habe ich den Kuh gelandert vielleicht war er auch ganz am Anfang.
00:04:43: das war für dich so ein extrem wichtiger Schritt in deinem Berufsleben.
00:04:52: Ich glaube da hat es den absolut einzig wichtigen kann ich da gar nicht nehmen.
00:04:57: Da hat es eine Serie an interessanten Erkenntnissen gegeben die mich zu diesen Entscheidungen gebracht haben, die im Laufe dieses Unternehmerlebens entstanden sind.
00:05:15: Ich glaube eines der wichtigen und wesentlichen war ganz zu Beginn meiner Karriere als ich mir die älterliche Konditorei übernommen habe, die für sich nicht überlebensfähig waren.
00:05:28: Ob das übernahmene mit meinem Vater der Invention gegangen ist?
00:05:35: Ich habe mich hingesetzt zu einem Berater, der gesagt hat wir können den Steuerschonern den Betrieb übernehmen.
00:05:40: Der Berater hat die Bilanz angeschaltet und hat gesagt muss uns der Steuerschonern-Übernehmens schicken ist das Ganze in Konkurs.
00:05:47: Das ist unredbar.
00:05:49: Ich habe es dann trotzdem gemacht diese strategisch aussichtslose Positionen.
00:05:57: Und trotzdem würde meine Eltern da nicht auf den Schulden sitzen lassen hab aber dann festgestellt ich kann diesen Betrieb kostentechnisch nichts sanieren, weil es waren keine Kosten da.
00:06:12: Der hat einfach keinen Umsatz gehabt.
00:06:15: und dann habe ich mir gesagt... Da ist ein bisschen eine Paranoia möglicherweise ein Standen zu klein zu sein zum Überleben.
00:06:24: Es ist etwas furchtbares vielleicht?
00:06:26: Das ist daraus der Wunsch nach Größe sehr einträgsam damals schon entstanden.
00:06:35: wurde auf jeden Fall, musste ich mir etwas einfallen lassen, dass man Volumen generieren und habe dann begonnen zu liefern.
00:06:46: Mehlspeise zu lieferen, bin auf ihn gefahren, hab jeden geschockt ob er nicht irgendwelche Durten brauchen kann.
00:06:54: Und hat mich da auch in die Parkstube gestellt wie lange brauche ich für eine Sache dort zu machen, wie lang brauchte ich für zehn Sachen?
00:07:08: dort?
00:07:10: und habe in diesen weiß man natürlich auch als Außenstehender dass man bei größeren Mengen wesentlich billiger produziert und kosten schon oder produziert.
00:07:22: Aber diese Erkenntnisse die ich da gewonnen habe, wie stark man skalieren kann.
00:07:26: Ich habe das noch kurz in Erinnerung eine Sachertorte hergenommen, die fertiger Rolling und habe sie glasiert.
00:07:39: Man muss es mit einem marillen Einfruchtmarmelade aprikotieren und dann mit einer Sachertortenglasur glasieren und für das Ganze hab ich elf Minuten gebraucht nämlich die Glasur aufwärmen, die Marmelade herrichten einstreichen und ich bin ein sehr schneller Arbeitergrundsatz.
00:07:59: Elf Minuten gebracht?
00:08:02: Und dann habe ich mir zehn Dorten nebeneinander hingestellt.
00:08:05: und das glaubst du, wie lange hab' ich gebraucht?
00:08:07: Vielleicht doppelt so mal.
00:08:09: Dreizehn Minuten.
00:08:10: Doppelt hätte ich auch getiebt, na, dreizehn Minuten!
00:08:15: Das ist vielleicht eine kleine Erkenntnis für die Main Shirt aber für mich war es relativ grausse.
00:08:25: Und vielleicht hat nicht das auch angetreten.
00:08:29: zu skalieren und Röste zu werden... ist eines von vielen wegen Unterkenntnissen am Weg dorthin.
00:08:44: Hey,
00:08:44: kann ich dich kurz unterbrechen?
00:08:46: Wenn du Gastropodcast liebst könnte das hier interessant für dich sein.
00:08:49: Bestimmt kennst Du das!
00:08:51: Du hast echt einiges in der Gastronomie gerockt, kennst den Alltag und weißt worauf es ankommt.
00:08:56: aber du merkst da geht noch mehr.
00:08:59: Mit der Weiterbildung zum Gastronomiebetriebswirt am IST-Studieninstitut holst Du dir das Wissen für deinen nächsten Karriere-Step.
00:09:09: Flexibel neben dem Job!
00:09:11: Das Beste?
00:09:12: In den Shownotes findest du einen speziellen Anmeldeling, mit dem du dir zehn Prozent Rabatt sichern kannst.
00:09:18: Einfach den Code GBW-Einsnull eingeben und anmelden.
00:09:29: Jetzt hast Du eben gesagt, Du willst diesen Betrieb retten und schaust einmal wie das funktioniert.
00:09:38: Das ist auch eine Entscheidung... Die war natürlich auch einen Mut, einen unternehmenschen Mut verlangt.
00:09:47: Also in dieser Station braucht es keinen Mut mehr sondern... Da habe ich ihn ja schon immer noch.
00:09:56: Der Boot war davor aber das würde ich eher noch im Jugendlichen leicht sein kategorisieren und nicht als Mut betiteln dass sich in den Betrieb eingestiegen bin.
00:10:10: Mut braucht man im Unternehmerleben definitiv.
00:10:14: In diesem Fall war es aber vielleicht sogar leichter, nichts verlieren zu können weil ich habe also nicht mit Null geschaut, sondern eigentlich mit Minus und mehr wie schief gehen.
00:10:29: Also weniger als nix wäre ich nicht.
00:10:36: Da hat es eher.
00:10:37: das war eher sozusagen ein Vorteil gegen immer anderen Unternehmen die vielleicht in ein Familienunternehmen eingestiegen sind, die sehr wohl etwas zu verlieren hatten.
00:10:54: Und da hätte sicher mein beruflicher unternehmerischer Lebensweg komplett anders ausgesehen.
00:11:03: So konnte ich sogar Energien freisetzen mich aus dieser Lage irgendwie zu befreien und das eine Normenergie, die da entstehen können.
00:11:16: Wesentlich mehr als wenn man sich in einem gemachtes Nest sozusagen setzt.
00:11:19: Sagst du auch dass es eigentlich für den Erfolg was wichtiger ist ein richtiges Mindset zu haben?
00:11:24: Als Kapital?
00:11:26: Definitiv!
00:11:26: Hundert Prozent aus eigener Erfahrung erlebt.
00:11:39: Du hast das ja schon mal gemacht, du bist da diesen Weg gegangen.
00:11:45: Hast auch eine Idee gehabt wie du es angehen möchtest?
00:11:50: Wie kennst du heute?
00:11:52: funktioniert deine Idee oder funktioniert's nicht?
00:11:55: Hast du einen Riech entwickeln auch durch deinen im Verlauf der Jahre?
00:12:05: Kannst du eine gute Idee von einer schlechten Idee unterscheiden?
00:12:12: Versuchen wir täglich gelingt es uns immer, nein.
00:12:18: Vielleicht haben wir eine gewisse Routine entwickelt aber am Ende eines Wirtschaftsjahres muss man heute schauen dass man mehr Bälle in den Korb geschossen ist.
00:12:28: daneben Aber eine Korbsicherheit traue ich uns noch nicht zu und das gibt am Weg eines Konzepts einer Idee so viele lose Enden um das hundertprozent vorher sagen zu können.
00:12:45: Ja, wir haben viele Erfahrungen entwickelt Wir kennen einiges abfedern aber gerade so wirklich außergewöhnliche Dinge.
00:12:57: wenn man sowas entstehen lassen will und das wollen wir immer wieder Und es macht dann so richtig Spaß Da muss man sich aus den verhandenen Fahrwassern immer hinausbegeben dann ist die das Risiko, das erlebte Risiko natürlich schon hoch.
00:13:14: Ja aber
00:13:16: in einem Unternehmen der so groß ist kann man da überhaupt noch mit dem Bauch entscheiden oder entscheidet man nur rational nach Zahlen?
00:13:29: Ich glaube bei mir es noch immer.
00:13:33: mein Finanzvorstand sagt wahrscheinlich zu viel aber doch viel Bauchgefühl dabei.
00:13:39: ich muss mich schon emotionalisieren.
00:13:42: das Ding eine Rechenmaschine findet keine Gefolgschaft, glaube ich.
00:13:50: So leicht!
00:13:50: Das muss schon Spaß machen.
00:13:54: Was war die letzte Bauchentscheidung, die deinen Finanzchef so weit gut gemacht hat?
00:14:02: Die letzten, die passieren glaube ich hier laufen.
00:14:05: aber gerade unser letzter sehr großer Auftrag den wir gewonnen haben das sind die Übernahme der sämtliche Premium Launches für die Swiss in Zürich und Genf.
00:14:19: Es sind zwölf Premium-Launchs, in einem sehr hohen Qualitätssegment wo wir nicht erstmalig so ein Großborder, na ja erst mal nicht im Tauchen, aber zumindest in der Schweiz gelandet sind und sich dort mit den größten Ketterern der Welt messen mussten und gesehen haben, dass wir das hier bestehen können.
00:14:54: Und das nicht mit einem Zahlenwerk sondern weil wir ehrlich intrinsisch motiviert sind – und in diesem Fall waren aber auch noch immer – dem Auftraggeber ein super tolles Produkt zu bauen.
00:15:13: Das baue ich nicht mit der Echselliste immer mit einer Emotion und mit einer ordentlichen Absicht, die Welt unseres Auftragsgebers um seiner Kunden besser zu machen.
00:15:30: Und am Weg dorthin streicht man halt immer wieder die Hexel-Liste und die Margen zusammen bis am Ende dann halt nichts mehr überbleibt.
00:15:43: aber macht man es halt trotzdem einfach... weil es einfach emotional ist.
00:15:48: und wenn man es einfach tut.
00:15:49: Aber ist das zum Beispiel das letzte Gespräch, dass du mit denen geführt hast?
00:15:54: Ist das etwas, was sich vorher in der Nacht vorher schlecht schlafen lässt?
00:15:58: Gibt's da noch immer diese Nervosität oder auch eine Art der Emotion bevor es zu so einer Entscheidung kommt?
00:16:16: Diese Routine, diese Abgebrötheit habe ich noch nicht.
00:16:21: Und da sorgen auch Gott sei Dank in meinem Umfeld sehr viele dafür dass das nicht passiert.
00:16:30: Ja natürlich weil so große Aufträge noch dazu im Ausland sind immer eine Gefahr wenn man sich, dass man da komplett fehlt und dann setzt Das ist ein verandener Geschäft aufs Spiel.
00:16:47: Aber es sind ganz bewusste Entscheidungen zu sagen, ja übernehmen wir den Zuschlag haben okay das macht uns Freude und Spaß.
00:16:56: wie können das?
00:16:57: Wir wollen das dann verzichten oder verzichten wir auch auf Marschen?
00:17:04: Und wenn wir dann begonnen haben in dem Fall weiß so dass wir mit ersten Oktober letzten Jahres über Nacht übernommen haben und den sehr hohen Qualitätsstandard, den es schon gegeben hat mit der Gästeumfrage die wir dann laufend gemacht wird noch einmal um vierzehn Prozentpunkte steigern konnten.
00:17:26: Haben wir sehr bewusst auch Geld hineingeworfen und so sagen ja diese Rampup-Kosten zahlen wir, das nehmen wir auf unsere Kappe.
00:17:37: Weil wir unseren Auftraggeber nicht enttäuschen wollen und seine Gäste nicht enttauschen wollen weil wir zeigen wollen dass wir es können und ihm sozusagen auch einen Mehrwert tatsächlich liefern wollen.
00:17:53: zeugt uns diese Ramp-up Kosten jemand?
00:17:56: nein, zeigt uns niemand.
00:17:58: aber das sind Punkte die ich mit meinem Finanzvorstand ordentlich auswächten muss.
00:18:07: Aber es ist eine bewusste Entscheidung.
00:18:10: Es heißt ja oft, ein Unternehmen muss behutsam wachsen und nicht zu schnell.
00:18:16: Ist das tatsächlich so?
00:18:21: Ich nehme nicht an, dass ihr sagt so jetzt ist es wunderbar mehr wollen wir gar nicht.
00:18:26: Jetzt lasst man sie mal so vielleicht in zehn Jahren noch was dazu.
00:18:30: Ist dieses behutsame Wachstum etwas das super klingt aber im Alltänen Köpfen gar nicht da ist?
00:18:35: wenn man sich denkt jetzt das ist ja für uns auch irgendwie ein Startpunkt über die Grenze hinaus zu gehen und schauen wir mal was da kommt.
00:18:48: Also was in den Lehrbüchern zu einem ordentlichen Unternehmer steht, weiß ich nicht.
00:18:53: Das komme eher aus der Werkbank als aus der Schulbank.
00:18:58: aber ich glaube das kann man auch so nicht diagnostizieren.
00:19:05: was ist ein Wachstum oder nicht?
00:19:10: Ich habe es tatsächlich erlebt schon Ein überhitztes Wachstum zu haben, das gefährlich war und das gibt es schon.
00:19:22: Wir wachsen seit zwanzig zwölf jetzt mit einem Kega von fünfunddreißig Prozent,
00:19:28: d.h.,
00:19:29: wir verdoppeln uns alle drei Jahre.
00:19:31: Das ist sozusagen eine permanente im Schnitt für die letzten vierzehn Jahre.
00:19:37: Es ist fast so ein permanenter Startup-Mentalität, weil kaum hat man ... Strukturen nachgezogen, passen die nicht mehr weil der nächste Größe schon wieder da ist.
00:19:53: Und dazwischen waren halt auch Jahre wo man um hundertfünfzig Prozent oder zweihundert Prozent gewachsen sind.
00:20:02: und wenn dann das war genau also achtzehn neunzehn es war genau in einer Phase die dann noch dazu Gott sei Dank in Covid-Mündete, wo wir Verschnaufbauser hatten.
00:20:17: Aber da gibt es ein zu schnelles Wachstum, das die Organisation nicht verdauen kann.
00:20:22: Ich rede jetzt gar nicht von finanziell und wirtschaftlich sondern ... Die Organisation muss stabil funktionieren in ihren Stellen eben.
00:20:30: Und dann hat es
00:20:31: dann die externe Prense mehr oder weniger?
00:20:36: Ich hatte die Chance dass irgendjemand die Welt angehalten hat im Nachhinein, glaube ich die richtige Entscheidung getroffen zu sagen wir werden jetzt nicht Mitarbeiter abbauen sondern wir werden qualitativ und quantitativ aufbauen.
00:20:56: Und das hat mir zu dieser Zeit glaube ich das Leben gemütet.
00:21:01: Ich
00:21:07: bin neugierig ist dir der Gedanke an die Weiterbildung zum Gastronomiebetriebs wird im Kopf geblieben?
00:21:13: Das ist ein gutes Zeichen.
00:21:15: Bestimmt hast du schon länger dieses Gefühl, ich könnte eigentlich den nächsten Schritt machen!
00:21:20: Mit der Weiterbildung am IST verbindest Du Deine Erfahrung aus der Gastro mit Wissen über Führung, Management und Betriebswirtschaft – natürlich berufsbegleitend.
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00:21:44: Wenn du halt einfach gesagt hast, Covid war für alle schwierig.
00:21:48: Aber du hast das auch als Chance gesehen in der Zeit Strukturen zu schaffen die dir im Nachgang dann helfen?
00:21:57: Genau!
00:21:58: Einfach nachzuziehen die Strukture und wenn man glaubt dass die Welt untergeht... keine ruhige Mitarbeiter aufbauen, aber dann geht es eh unter.
00:22:07: und dann sind wir so... on the long run we are dead.
00:22:11: Das ist aber keiner d'mains.
00:22:13: Es ist auch eine Wirtschafts-Weisheit.
00:22:19: Aber wenn man das nicht glaubt, dann war die richtige Entscheidung.
00:22:23: Und ja, wenn die Welt untergegangen wäre, war's auch die richtige.
00:22:29: Wie du die Konnetzerei übernommen hast, hast du da Mitarbeiter gehabt?
00:22:38: Ich glaube, einen Lehrling hat mir da.
00:22:45: Wie funktioniert es als Chef?
00:22:48: Das ist eine Größenordnung, die man sich schwer vorstellen kann.
00:22:55: Bist du einer der Kontrolle haben muss, der aber auch sagt
00:22:59: ich
00:23:00: muss delegieren können und ich will Leute, die das auch können... in meinem Team haben, um eine gewisse Harmonie auch dazu zu erhalten?
00:23:11: Also ich bin ja jedenfalls vom Typ her niemand der gerne unbedingt auf der Bühne stehen muss und ich würde mir wünschen und würde gerne auch delegieren.
00:23:26: Aber so ganz letze Fair schaffe ich es doch nicht.
00:23:29: die wird dann schon zumindest oberflächlich.
00:23:36: Kontrolle will ich nicht sagen, aber zumindest wissen ob da jeder richtig abbickt und ob das Ding nicht in einen sich selbstverweitenden Konzern abdrichtet.
00:23:50: Ja, weil je größer es wird, desto wichtiger ist es eigentlich auch dass der Chef die Kontrolle behält, denn es gibt auch Unternehmen, die groß waren und plötzlich weg vom Fenster sind.
00:24:02: Das
00:24:06: stimmt, das schafft man dann mit einem Reporting-Berichtswesen in diese Fadenthemen.
00:24:12: Mit Kennzeichen und so die weniger emotionalisierend sind.
00:24:18: Da kann man nur einen gewissen Empfangnet zu bauen um Indikationen rascher feststellen zu können.
00:24:26: Das haben wir auch gemacht, haben auch viel nachgezogen in dieser Richtung aber es bleibt da noch immer genügend Unsicherheit über mit den Rahmenbedingungen, die wir uns bewegen.
00:24:35: Und da könnte ich jetzt gerade in unserer Branche was wir alles irgendwie und ich bin kein Ranzer aber und ein sehr positiver Mensch.
00:24:49: Aber was uns hier zugemutet wird ist in Österreich mit Rahmenbedienungen, Mit Reglementierungen von Arbeitsrecht, von Lohnkosten.
00:25:12: Von den Nicht-Flexibilitäten, denen wir konfrontiert sind mit sehr relativ vielen Stadensstrukturen und teilweise gewerbebehördlichen Wahnsinnsthemen.
00:25:25: Wenn das noch gebaht dazu kommt mit Energiekrise, Inflation wie wir es erlebt haben gerade raus aus einer nicht einfachen Zeit von Covid.
00:25:41: Mit teilweise rechtlicher Willkür, wie man auch bei den Covid-Förderungen auch sehen wird.
00:25:51: ein Thema für sich.
00:25:52: aber wir haben in vielen Bereichen nichts bekommen im Vergleich zu der Nähe die das sich da dem Unternehmen bereichert haben und teilweise jetzt beantragte ordentliche Förderungen auch noch zurückgefordert werden.
00:26:07: Also, auf was sollen wir uns da verlassen?
00:26:14: Heißt die Rahmenbedingung machen ist es uns ohnehin nicht leicht, auch wenn man die internen Hausaufgaben gemacht hat fangen jetzt zu stricken KPS zu bauen auf unsichere Zeiten vorbereitet zu sein.
00:26:28: Wir haben darüber hinaus auch noch viel zu tun und wenn man die Hausaufgaben nicht gemacht hat, dann wird es genau in diesen Zeiten für die Unternehmen fast unmöglich da erfolgreich durchzukriegen.
00:26:42: Wir haben jetzt schon relativ viel drüber gehört, dass ich Gastronomie verändert habe in den letzten Jahren.
00:26:47: Wie hat sich denn das Kettering verändert in den vergangenen Jahren?
00:26:53: Da müsste man auch noch, erstens einmal Gastronomie ist nicht Gastronomie und Katering ist nicht Katerin.
00:26:59: Müsste man eingrenzen welches Kateren genau du meinst?
00:27:03: Wir haben unser Hauptschwerpunkt ist das Business-Katering oder Contract-Kathering also wo wir Long term contracts mit Institutionen wie Railways Airlines Flughafen Messekongress, Sportstadion und Kulturbetriebe eingehen.
00:27:34: Und selbst in diesen Segmenten gibt es wieder Unterschiede.
00:27:38: Dann gibt's noch das klassische Event-Kettering, dass man sozusagen der Zuhörer wahrscheinlich am Ersten unter Kettering versteht.
00:27:45: Das sind Veranstaltungsketterings.
00:27:48: auch da ist die bandbreite Risik von Private Kettering vom Geburtstag und von der Hochzeit weg bis zu Corporate Events und Großveranstaltungen.
00:28:01: Also einen klaren Trend können, traue ich mir hier nicht zu sagen immer aber tendenziell laufend qualitativ steigern und immer besser wählen.
00:28:23: also die Aber das ist wahrscheinlich in jeder Industrie so eine immer bessere Qualität zu einem immer günstigeren Preis zu liefern.
00:28:33: Und wenn ich es so groß oberüber alles stelle, dann wird das am ersten zu treffen.
00:28:40: Gibt's irgendeinen Traum, der erst unter NEMA noch erfüllen würdest?
00:28:52: Der Weg entsteht im Gen.
00:28:56: Das Ziel kann man auch so sagen... So sehr glücklich im Tun und freue mich, wenn am Weg dorthin spannende neue Themen auftauchen.
00:29:10: Das übergehörnete Ziel könnte ich jetzt nicht definieren.
00:29:16: Vielen Dank!
00:29:17: Du musstest mir noch einen kleinen Port-Rap machen.
00:29:20: oder zur Frage oder zur Antwort.
00:29:24: Was macht mehr Steuers?
00:29:25: Zwanzig ist es oder zwanzigtausend?
00:29:28: Zwanzig.
00:29:30: Bauchgefühle oder Echsellüste?
00:29:32: Bauchgeschick
00:29:36: Der größere Adrenalin-Kick, der erste Auftrag oder die größte Ausschreibung?
00:29:46: Erster Auftrag.
00:29:51: Wann hast du zuletzt etwas gemachtes?
00:29:53: nicht im Kalenderstand?
00:30:07: Ich weiß es nicht!
00:30:08: Gestern.
00:30:09: Ich bin nämlich grundsätzlich eher spontan und nicht so organisiert aber auch weil es passiert dann doch nichts.
00:30:21: Kannst du bei einer Veranstaltung einfach nur Gast sein?
00:30:24: Nein
00:30:29: Was war größer, den Mut oder den Wahnsinn beim Gründen?
00:30:33: Der Wahnsinn.
00:30:38: Ich danke dir für das Gespräch!
00:30:41: Vielen Dank!
00:30:42: Hat mich sehr gefreut.
00:30:43: Ja, Freude war ganz auf meiner Seite.
00:30:45: Danke!